Zuckerrübenball 2017 – Unternehmertalk mit Minister Markus Söder


„Für mich ist die Landwirtschaft in ihrer Vielfalt das, was Bayern ausmacht.“ Heimat- und Finanzminister Markus Söder bekennt sich ganz klar zur Landwirtschaft, wie diese derzeit in Bayern praktiziert wird. Kleingliedrige Höfe statt großer landwirtschftlicher Gesellschaften. Der Minister war Gast beim 23. Zuckerrübenball in Ingolstadt sowie dem dort stattfindenden Unternehmergespräch.

Weit über 2000 Besucher aus der Agrarbranche sowie feierbegeisterte Interessierte sind in die Saturn-Arena nach Ingolstadt gekommen, um an Mariä Lichtmess – der Zuckrerübenball findet immer an genau diesem Tag statt – gemeinsam zu tanzen und zu feiern. Eröffnet wurde der Ball durch die amtierende Deutsche Zuckerrübenkönigin Alica Summ sowie Heimat- und Finanzminister Markus Söder: „Landwirtschaftliche Betriebe bilden den Kern unserer bayerischen Heimat – der Zuckerrübenball zeigt ihre Lebendigkeit und Vielfalt.“

„Wir freuen uns unglaublich, dass der Zuckerrübenball bei den Menschen in der Region so super ankommt“, erklärt Christoph Arnold, Vorstandsmitglied der veranstaltenden Rübenball AG. “Für uns als Unternehmen im Landwirtschaftlichen Bereich ist es wichtig, dass die Politiker, die Entscheidungen treffen auch wissen, was wir in und für die Wirtschaft leisten. Dies schafft für uns Planungssicherheit und bietet die Möglichkeit frühzeitig zu agieren und nicht nur reagieren zu müssen”, ergänzt Johannes Pöppel, Vorstandsmitglied der Rübenball AG und selbst landwirtschaftlich tätig. Deshalb hat man am Rande des Zuckerrübenballes 2017 eine kleine Gesprächsrunde zwischen Agrarunternehmen und Politik organisiert.

Die Themenfelder Fachkräftemangel durch Asylbewerber entgegen treten, Entbürokratisierung sowie Stärkung der Landwirtschaft waren die drei Hauptthemenblöcke der Veranstaltung. Unter dem Motto “Landwirtschaft braucht leistungsfähige Landwirte, gute Technik und qualifizierte Arbeitskräfte” zeigen regionale Firmen dass die Branche zahlreiches an Innovation bietet und ein Garant für sichere Arbeitsplätze ist. „Wir tun nach Kräften alles, damit Bayern neben einem Industrie- und Digitalisierungsstandort auch vitaler Agrarstandort bleibt. Hierfür kommt es auf die richtigen Rahmenbedingungen an“, so Staatsminister Dr. Söder. „Neben dem Kampf gegen eine überbordende Bürokratie nimmt die digitale Erschließung auch für die Landwirtschaft eine Schlüsselrolle ein. Wir geben mit unserem bundesweit einmaligen Breitbandförderprogramm die bestmöglichen Rahmenbedingungen, um auch die letzten weißen Flecken an die digitale Autobahn anschließen, etwa mit einem Höfebonus. Bayerisches Leitbild sollten die kleinen und mittelständischen Betriebe bleiben. Wir wollen echte Landwirte und keine Agrarmanager wie im Norden und Osten“.

Nur eine lebendige Land- und Forstwirtschaft sichere auch in den Bereichen der Maschinenhersteller die Auftragslage und damit die Arbeitsplätze. Die Agrarbranche gesamt genommen zählt zu den tragenden Säulen der Bayerischen bzw. Deutschen Wirtschaft.

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